Tiermord für Fußball EM

Gerade in der heutigen Zeit, in der alles vorrangig auf Profit ausgelegt ist, will man oft nicht wahr haben, dass damit oft eben auch nicht so schöne Dinge verbunden sind. Isst man zum Beispiel in einem Restaurant ein Steak, denkt man sich dabei wohl eher nichts. Genauso verhält es sich mit unserem sonstigen Einkaufsverhalten: Wir kaufen jede Menge Kleidungsstücke, die wir eigentlich nicht wirklich brauchen würden. Auch in anderen Bereichen verhält es sich ähnlich: Viele Menschen besitzen diverse elektronische Geräte, die oft schon nach wenigen Monaten ausgewechselt werden, da sie nicht mehr auf dem neusten Stand zu sein scheinen. Die Unterhaltungsindustrie ist ein weiteres Beispiel: Wir schauen uns Fußball oder die Olympischen Spiele an und denken uns nicht viel dabei. Der folgende Beitrag soll zeigen, was dabei im Hintergrund abläuft.

Wie wir Tierleiden unterstützen

Grundsätzlich gilt, dass unsere alltäglichen Handlungen erheblich zum Leiden anderer beitragen oder dies eben reduzieren können. Besonders Tiere werden von Menschen oft maßlos ausgenutzt. Zum Beispiel ist es fast unumgänglich, Fleisch zu essen, ohne dabei die grausame Massentierhaltung zu unterstützen. Auch für die Produktion von Lederwaren sterben täglich viele Tiere. Die Sport- und Unterhaltungsindustrie trägt ebenfalls oft erheblich zum Tierleiden bei, ohne dass man dies vermuten würde. Der Preis, den man nicht selten für Unterhaltung zahlen muss, wird besonders deutlich, wenn man hinter die Kulissen der Fußball EM 2012 blickt. Im Vorfeld dieser EM wurde veranlasst, dass in der Ukraine die Anzahl der Straßenhunde reduziert wird. Dabei ist vor allem die Methodik schockierend: Die Hunde wurden zum Beispiel verbrannt oder in Massengräbern begraben, während sie noch am Leben waren. Doch nur in einigen wenigen Medien wurde über dieses grausame „Hundemassaker“ berichtet.

Was Sie tun können

Wenn Sie nicht zu diesem Leiden anderer Lebewesen beitragen möchten, gibt es eine Menge Dinge, die Sie jeden Tag tun können. Hinterfragen Sie zum Beispiel Ihre Gewohnheiten und Ihr Konsumverhalten. Oft macht es schon einen großen Unterschied, weniger Fleisch zu essen und weniger Produkte aus Leder zu kaufen. Dies ist gar nicht schwer, denn es gibt viele tolle Fleischersatzprodukte sowie Taschen, Schuhe und andere Dinge aus Kunstleder oder anderen Materialien. Gutes für andere zu tun, ist unglaublich bereichernd. Wissenschaftliche Studien konnten sogar belegen, dass das eigene Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit dadurch ansteigen können. Dies kann durch eine sinnstiftende berufliche Tätigkeit sogar noch verstärkt werden. Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind, helfen täglich vielen anderen Personen, wodurch sie auch selbst glücklicher werden. Besonders bei Jobs in den Bereichen Kranken- oder altenpflege kann man das beobachten.