Fußball ohne Tiermorde

Es steht völlig außer Frage, dass Fußball weltweit Menschen begeistert und gut unterhalten kann. Fans lieben es, mit ihrer Lieblingsmannschaft mitzufiebern. Ein Stadionbesuch ist meist ein ganz besonderes Erlebnis, das einfach unvergesslich ist. Zudem lockt Fußball auch oft viele tausende Zuschauer vor die Fernseher oder Liveübertragungen in Bars. Besondere Meisterschaften, wie die EM oder WM, benötigen in der Regel viele Monate Vorbereitung vor Ort. Das gilt nicht nur für die Fußballspieler selbst, sondern vor allem auch für die Organisatoren beziehungsweise für die Veranstalter. So viele Besucher zu empfangen ist immerhin eine große logistische Aufgabe. Teilweise müssen die Stadien ausgebaut und sogar Straßen erneuert werden. Was viele Menschen nicht bedenken, ist, dass sie mit einem Besuch eines vermeintlich harmlosen Fußballspiels grausames Leiden anderer Lebewesen unterstützen können. Genaueres erfahren Sie in den folgenden Absätzen.

Die EM 2012

Die Fußball EM 2012 war mit ganz furchtbarer Tierquälerei verbunden. Die Ukraine hatte nämlich ihre Städte von Straßenhunden „gesäubert“, um damit das Image des Landes aufzuwerten. Dabei hat es sich um ein regelrechtes Massaker gehandelt: Die Hunde wurden nämlich bei lebendigem Leibe verbrannt oder begraben. Davon waren tausende Vierbeiner betroffen. Noch heute erinnern Massengräber an diese grausame Tat. Interessant daran ist, dass nur sehr wenige Medien ausführlich darüber berichteten oder diese Ereignisse auch nur am Rande erwähnten. Tierschutzvereine weltweit haben jedoch tatkräftig zu Protesten dagegen aufgerufen. Dadurch konnten Sie die Debatte um Tierrechte neu entfachen und zumindest bewirken, dass Fußballfans Meisterschaften nun in einem etwas anderen Licht sehen. Auch wenn es den meisten Menschen nach wie vor egal zu sein scheint, wurden zumindest einige Personen dadurch erreicht, die dieses Tierleiden nicht weiter unterstützen möchten und sich nun aktiv dafür engagieren.

Was jeder von uns tun kann

Oft ist es schon hilfreich, seine alltäglichen Handlungen zu hinterfragen. Zum Beispiel kann es schon einen großen Unterschied machen, seine Lebensmittel bei einem Bauern zu kaufen, anstatt einen großen Konzern zu unterstützen. Insbesondere bei Fleisch kann dies sehr sinnvoll sein, da man dadurch Massentierhaltung nicht unterstützt. Auch bei anderen Produkten, die wir regelmäßig konsumieren, sollte man den Herstellungsprozess hinterfragen. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass vorwiegend nachhaltige Materialien verwendet wurden. Zudem sollte man Dinge so lange wie möglich verwenden und nicht ständig auswechseln. Eine weitere Möglichkeit ist, sich in einem gemeinnützigen Verein für seine Interessen einzusetzen. Deutschlandweit gibt es zum Beispiel diverse Tierschutzvereine, die immer auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern sind. Achten Sie auch darauf, dass Ihre berufliche Tätigkeit sinnstiftend ist und nicht weiteres Leiden fördert. fachaerztejobs.de ist zum Beispiel eine tolle Website für Personen, die im medizinischen Bereich tätig werden möchten.